Das Album des Windes – Kurzprosa und Texte von Alexander Rossa

Album des Windes

Der Abgrund

Die Depression, ein Abgrund…

Aussichtslosigkeit und Finsternis als eine Vision des Grauens… Wenn die letzten Strahlen der Sonne erloschen sind, begebe ich mich zum Meer. Ich stehe an den steilen Klippen ganz weit oben und blicke über die finsteren Wasser. Unter mir höre ich das Rauschen der kalten Brandung, die sich kraftvoll und mit lautem Getöse an den schroffen Felsen bricht. In der Ferne

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Sie und sie...über Vorurteile

Sie und sie…

Streit, Ärger und Missgunst. Oft sind sie Ergebnisse von Vorurteilen. So laufen die Menschen aneinander vorbei und gehen sich aus dem Weg. Worte zu wechseln, das ist eine Investition für die Mutigen geworden. Man sieht anders aus, spricht anders oder verhält sich fremdartig. Schon interpretieren Mitmenschen etwas völlig falsch, oder sie fallen Vorurteilen zum Opfer. Über sie… Sie tuscheln immer.

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Die Wortschwallstille

Die Wortschwallstille

Ich bin in der letzten Zeit oft sehr müde. Mag sein, dass es am Wetter liegt. Aber ich ahne, eigentlich ist es eher nicht das Wetter. Nein, diese Müdigkeit, sie hat wirklich nichts mit dem Wetter zutun. Das Wetter als Thema, das ist einfach überstrapaziert. Es sind wohl eher die vielen Menschen um mich herum, wenn ich ganz ehrlich mit

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Die Gewissheit

Die Gewissheit

Aus einer Welt des Lichts komme ich und erwache in einer Welt der Gewissheit… Vertrocknetes Geäst, durch das der eisige Wind pfeift.  Ich liege nackt auf gefrorenem Boden. Kälteschmerz besiegt mein Zittern. Eine finstere Welt ist um mich. So muss es sein. Hastiges Geflüster reibt an meinen entzündeten Nerven. Grobe Worte schwimmen im Geflüster mit. Tosend schlagen sie gegen meine

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Das zerissene Band

Das zerrissene Band

Wo Liebe einst herrschte, nur noch Trauer und Leere ist. Schmerzhaft zerbrochen, entsetzlich verwundet und zerrissen das Band… Ich habe für uns gekocht. Der Tisch ist gedeckt, und das Essen steht dampfend auf dem Tisch. Ein schöner Abend, laue Sommerbrise und zappelnde Kerzenflammen erheben die Stimmung. Überraschen will ich Dich. Freue mich schon den ganzen Tag darauf. Es ist schön,

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Lara - über die Liebe...

Lara – über die Liebe…

Der Liebe eine Chance geben, denn Du bist nicht allein… In einer riesigen Stadt, da ich sehe mich. Ich bin ganz alleine zwischen den hohen Mauern der Häuser. Die Menschen hasten an mir vorbei. Ihre Blicke peitschen mich aus. Die wahllose Mischung ihrer Gerüche, sie widert mich an. Dieser Himmel über mir, er ist ein schmaler Streifen in Grau. Der

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Anima Mundi

Anima Mundi

Umgibt sie den Baum des Lebens oder durchdringt sie alles – die Weltenseele? Ist, bin und sein – Anima Mundi. Die Essenz von Allem und vom Nichts.In den leuchtenden Wassern treibend.Ich sehe und bin das Sehen selbst.So blicke ich hinab, auf meines Hülle Antlitz.Dennoch bin ich die Hülle und das Feuer in ihr,Wie auch der Blick selbst und das Ich

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