Das Album des Windes – Kurzprosa und Texte von Alexander Rossa

Möge der Mensch sich an der Natur erfreuen, sie jedoch nicht zerstören… Mein Herz lacht, und die Engel lieben das. Mein Blick ist voller Glück, und die Tiere erfreuen sich daran. Mein Atem ist voller Lebensdurst, und die Pflanzen beben in seiner Nähe. Aber dennoch ist alles um mich herum, friedvoll. Das sind sie, die Feste, auf denen ich oft
Weiterlesen
Das ewige Spiel zwischen Tag und Nacht, zwischen hell und dunkel, ihr und ihm.Seine Pupillen weiten sich, begegnet er der Anmut der Dunkelheit… »Was ist es nur, was uns das Licht so schön erscheinen lässt?« »Es ist die Dunkelheit, mein Herr. Es ist die Dunkelheit.« Während sie antwortete, fielen schwarzen Locken über ihr mädchenhaftes Gesicht. Sie hatte wunderbar grüne Augen,
Weiterlesen
Wenn die Torheit die Welt gnadenlos auszulaugen und sie zu zerstören droht, der Mensch sich hinter Selbstmitleid und Scheinheiligkeit versteckt… Verzeiht mir bitte, ich bin ein Mensch. Ich bin so sehr schwach. Kein starker Willen ist in mir. So bin ich voller Fehler, kann einfach nicht erkennen, was ich zerstöre. Mein Leben, es ist so kurz. Ich muss mir nehmen,
Weiterlesen
Wie finstere Geisterschiffe, so ziehen sie gemächlich an mir vorbei. Sie riechen stark, stinken nahezu, fast wie feuchter Moder, so ihr Geruch. Dort passieren sie die enge Kreuzung. Ich kann sie sehen. Nur ein leises Rauschen, manchmal ein tiefes Knarren ist zu hören. Es sind ihre Stimmen. Sie erscheinen mir, als ein Ausdruck des Bösen. Diese Schiffe sind ohne ohne
Weiterlesen
Überall bin ich und sehe ich mich selbst. Einmal fühle ich mich kalt an, einmal bin ich warm. Eine Behältnis bin ich, ein Gefäss für Gefühle, Hass und Liebe. Ich bin die Helligkeit, wie auch die Dunkelheit. Obwohl ich überall schon bin, werde ich immer wieder gebracht. Doch nur selten bin ich wirklich willkommen. Dabei erlöse ich vom Leid und
Weiterlesen
Wenn Dich in der Nacht ein schwarzer Schmetterling besucht… Eine alte Legende besagt, dass uns Menschen der Tod in der Form eines schwarzen Schmetterlings erreicht. Ohne für das Auge sichtbar zu sein, so fliegt er im Schutze der Nacht auf seinen seidenen Flügeln lautlos heran. Er setzt sich behutsam auf unsere Körper, während wir friedlich und ahnungslos schlafen. Die winzigen
Weiterlesen
Dein Gesicht wirkt fahl, ganz grau und zeigt sich so sehr blass. Der Glanz deiner Augen, er scheint auf ewig verloren. Das verzweifelte Flehen in deinem Blick, es gleicht einem nicht enden wollenden Schrei der Verzweiflung. Du bist alleine, ich bin es ebenso, beide jeweils dort, wo wir sind. So soll es nicht sein. Es darf so nicht sein. Die
Weiterlesen